Archiv » Februar, 2010 «

10 Feb 2010

Fazit Bemusterung

Geschrieben von

Heute gab es mal wieder einen Nachtrag zu unserem Bemusterungsprotokoll. Dabei wurde jetzt wieder der große Zählerkasten (für den Stromanschluss im Haus) und die Photovoltaikerweiterung berücksichtigt. Somit haben wir jetzt für etwa 16.500 EUR aufgemustert. Wesentliche Aufmusterungen waren die Holz-Alufenster, die Dämmung des Spitzbodens und das Badezimmer.

Allerdings haben wir auch für etwa 9.000 EUR abgemustert. Wesentliche Punkte waren hier der Entfall der Fliesen im Flur, Entfall von Fliesenflächen und Abmauerungen nach der Badumplanung und das Ändern der Dachziegel und Dachrinne zurück auf Standardprodukte.

Die Bemusterung selbst lief sehr gut ab. Der Bemusterer von Gussek war stets kompetent, Preise oder offene Fragen konnten kurzfristig geklärt werden und wenn wir uns bei einzelnen Entscheidungen unsicher waren, dann gab es immer eine kurze Erläuterung der Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen.

Natürlich gibt es aus unserer Sicht aber auch Raum für Verbesserungen (sowohl auf Seiten der Bauherren als auch bei Gussek):

  • Die Badplanung sollte vor dem Bemusterungstermin schon so halbwegs stehen. Sich die grundsätzliche Aufteilung erst während der Bemusterung zu überlegen, sprengt den zeitlichen Rahmen. Es gibt dann immer noch genügend Entscheidungen zu treffen wie Aufputz- oder Unterputzarmatur, mit oder ohne Thermostat, Duschstange, Duschschlauch, Duschkopf, Duschabtrennung, Fliesen, Verlegerichtung … Auch ein Besuch im Sanitärfachhandel kann im Vorfeld lohnend sein, da die Hausmanufaktur bei Gussek ausschließlich Keramikobjekte von Duravit und Villeroy + Boch umfasst. Man kann im Rahmen der Bemusterung aber durchaus auch Objekte anderer Hersteller wählen.
  • Falls man sich nicht für einen Außenputz entscheidet, sollte man ebenfalls bereits im Vorfeld (z.B. im Zuge einer Vorbemusterung) die Klinkerfrage entschieden haben. Die Auswahl an Klinkern in der Hausmanufaktur bei Gussek ist beschränkt, ein Ausflug im Vorfeld zur Euregion Steen Centrale (der Lieferant von Gussek) auf jeden Fall lohnend.
  • Als Vorbereitung wäre eine detaillierte Liste der Punkte, die während der Bemusterung besprochen werden, sicher hilfreich. Wir dachten, dass die 2 Tage viel zu lang sind, da wir ja doch schon fast alles entschieden hatten. Letztendlich haben die beiden Tage aber gerade so gereicht.
  • Die kleinen Aufreger könnte man auch relativ einfach vermeiden:
    • So kostet z.B. eine Steckdose 30 EUR. Wenn man an dieser Stelle nun eine 2-fach oder 3-fach Steckdose haben möchte, so kosten diese dann 60,- bzw 90,- EUR. Letztendlich plant man somit nur noch Einfachsteckdosen und erweitert Sie bei Bedarf selbst.
    • Im Bemusterungsprotokoll steht dann auch ein Satz, dass eventuell die Bohrung für die Erdwärme erst nach der Hausübergabe erfolgen kann. Man müsse während dieser Zeit dann mit der Heizpatrone heizen. Dieser Passus ist angeblich ein Relikt aus den Zeiten, da es noch langwierig war Bohrgenehmigungen zu erhalten und eine freie Bohrfirma zu finden. Gussek handhabt dies wohl auch sehr kulant, in dem sie sich an den Stromkosten beteiligen, allerdings gibt es hierzu keine schriftliche Ausssage oder Vereinbarung durch Gussek.

    Insgesamt waren wir mit der Bemusterung sehr zufrieden und haben uns gut beraten gefühlt. Als angenehmen Nebeneffekt haben wir entdeckt, dass Nordhorn eine sehr hübsche Stadt ist.

Tags »

Beitrag kommentieren

06 Feb 2010

Bohrgenehmigung

Geschrieben von

Heute gabe es von der Stadt Duisburg die wasserrechtliche Erlaubnis für die Erdwärmebohrung im Trinkwasserschutzgebiet. Für die ‘besonderen Mühen’ für die Genehmigung werden 350,- EUR fällig.

Tags »

Ein Kommentar

05 Feb 2010

Strom, Wasser: The never ending story …

Geschrieben von

… ist doch noch nicht ganz zu Ende.

Gestern hat wohl der Besitzer des ersten Grundstücks bei der Netzgesellschaft Duisburg angerufen und dort mitgeteilt, dass er mit der Aufstellung der Hausanschlußsäule auf seinem Grundstück nicht einverstanden sei. Somit begann die ganze Diskussion mit den Stadtwerken wieder von vorne.

Wir haben dann versucht mit unserem Notar die rechtliche Situation zu klären. Allerdings konnte (oder wollte) er dazu nichts sagen. Parallel dazu hat die Netzgesellschaft Duisburg das Thema auch noch mal intern diskutiert.

Letztendlich gab es dann heute die erfreuliche Nachricht: Wir bekommen den Strom nun doch direkt ins Haus gelegt. Beim Wasser bleibt es beim unterirdischen Wasserübergabeschacht. Die Netzgesellschaft erstellt nun in der nächsten Woche ein neues Angebot.

Wir haben Gussek über diese Änderung informiert, um dies in den Werksplänen zu berücksichtigen.

Tags »

Beitrag kommentieren

03 Feb 2010

Terminverschiebung?

Geschrieben von

Gussek hat uns heute mitgeteilt, dass es aufgrund der Wetterlage zu einer Terminverschiebung der Hausübergabe kommen könnte. Dies hat man uns vorsorglich mitgeteilt, da der Hausübergabetermin vertraglich festgelegt und mit Pönale belegt ist.

Unsere Auffassung der vertraglichen Terminzusage ist eine andere. Wir gehen allerdings davon aus, und dies wurde uns auch von Gussek angedeutet, dass es aktuell noch zu keiner Terminverschiebung kommt.

Tags »

Beitrag kommentieren

02 Feb 2010

Strom, Wasser: The never ending story …

Geschrieben von

… scheint nun doch beendet. Nach gefühlten 100 Telefonaten und eben so vielen Diskussionen scheinen wir nun eine Einigung mit den Stadtwerken/Netzgesellschaft Duisburg erreicht zu haben.

Unser Wunsch wäre es gewesen, dass die Netzgesellschaft die Strom- sowie die Wasserleitung bis ins Haus legt und dann auch dort die Zähler installiert. Dazu hatten wir sogar von den Besitzern des Nachbargrundstücks eine Absichtserklärung vorgelegt, dass sie dort in nächster Zeit bauen werden. Auch hatten wir angeboten, die Wartung für die lange Strecke aus dem Verantwortungsbereich der Netzgesellschaft zu nehmen, da wir bei Eigenverlegung hierfür ja auch zuständig wären. All dies hat nichts genutzt bzw. wurde von der Netzgesellschaft abgelehnt.

Danach haben wir dann versucht, die Kosten für beide Grundstücke möglichst gering zu halten. Unsere Idee war, dass sowohl der Übergabepunkt für Strom als auch für Wasser so ausgelegt wird, dass dies für beide Grundstücke ausreichend ist und keine weiteren Erdarbeiten durch die Netzgesellschaft nötig werden, wenn das zweite Grundstück bebaut wird.

Gestern kam dann das Angebot der Stadtwerke. Eine telefonische Rückfrage ergab, dass man bei der Angebotserstellung nur unser Grundstück berücksichtigt hatte (obwohl dies im Vorfeld anders besprochen worden war). So sollte dann im Zuge der Bebauung des zweiten Grundstücks ein zweiter Wasserübergabeschacht durch die Netzgesellschaft eingebaut werden. Das Ding alleine kostet schon etwa 2.500,00 EUR, obwohl es die auch in einer Ausführung gibt, in die 2 Wasserzähler hinein passen.

Eine ähnliche Diskussion gab es dann beim Strom. Die Dimensionierung sei nur für unser Grundstück und für die Erschließung des zweiten Grundstücks sei eine zweite Hausanschlusssäule nötig. Auf Nachfrage wurde dann auch bestätigt, dass in diesem Zuge wieder Erdarbeiten bei der Netzgesellschaft anfallen würden. Auf meinen Vorschlag, doch einfach ein Leerrohr mit zu verlegen was man dann später hierfür benutzen kann reagierte man mit den üblichen Ausreden: Ganz so einfach sei das ja nicht und ausserdem würde die Netzgesellschaft nicht allein auf die Möglichkeit einer zweiten Bebauung dort ein Leerrohr verlegen. Ich habe dann vorgeschlagen, damit die ‘Vorleistung’ der Netzgesellschaft nicht zu groß werde ;-) , dass wir die Leerrohre besorgen und einfach nur mit in unseren Graben legen.

Naja, letztendlich wurde mir zugesagt, dies alles noch mal zu klären. Kurze Zeit später kam dann der Rückruf mit der erfreulichen Nachricht:

  1. für etwa 150 EUR mehr erhalten wir einen Wasserübergabeschacht, in dem Platz für 2 Zähler ist. Die Dimensionierung der Wasserleitung reicht für zwei Einfamilienhäuser.
  2. Der Stromanschluß für den Hausanschlußkasten ist so dimensioniert, das darüber auch das zweite Grundstück mitversorgt werden kann. Somit reicht eine Hausanschlusssäule mit 2 Abgängen.

Der von uns unterschriebene Auftrag (mit den oben beschriebenen Ergänzungen) geht dann morgen in die Post.

Naja, somit wird dann alles gut.

Mit Gussek haben wir per Mail die beiden noch offenen Punkte bezüglich der Werksplanung geklärt. Wir gehen davon aus, dass wir eine Hausanschlusssäule bekommen und somit die Zähler im Haus sind. Ausserdem haben wir dem Vorschlag von Gussek bezüglich der Lage der Abluft im Badezimmer zugestimmt.

Jetzt warten wir auf die aktualisierten Werkspläne zur Freigabe.

Tags »

Beitrag kommentieren

01 Feb 2010

Werksplanung / Erschließung Strom und Wasser

Geschrieben von

Gestern abend haben wir per Mail unsere Änderungswünsche an der Werksplanung an Gussek geschickt. Es waren nur noch Kleinigkeiten, die geändert werden sollen, wie die Reihenfolge von Lichtschaltern, die genaue Lage der Deckenauslässe u.ä. Gussek rief dann heute an und wir haben die Änderungen kurz besprochen, ob das so funktioniert und ob Gussek das alles korrekt verstanden hat.

Zwei Punkte müssen wir nun noch klären: Endlich Klarheit mit den Stadtwerken / der Netzgesellschaft schaffen bezüglich des Stromanschlusses und über die Lage der Abluft im Badezimmer nachdenken.

Heute kam das lang ersehnte Angebot der Stadtwerke / Netzgesellschaft Duisburg für die Erschließung mit Wasser und Strom. Leider legen diese beides nur bis an die erste private Grundstücksgrenze, die verbleibenden 70 Meter müssen wir in Eigenregie überbrücken.
Kosten sollen die folgenden entstehen:

  • Strom:
    • Pauschal 888,93 EUR (wobei wir die Anschlußsäule stellen und einbauen müssen)
  • Wasser:
    • Baukostenzuschuß 616,32 EUR
    • Wasseranschluss 1451,99 EUR
    • Wasserübergabeschacht befahrbar 2514,50 EUR

Insgesamt war das Angebot etwa 300 EUR günstiger, als vorab per Mail grob geschätzt. Die wirklich gute Nachricht war aber, dass auf den Wasseranschluß nur 7% Mehrwertsteuer fällig werden. Hier hatten wir bisher mit 19% gerechnet. Somit haben wir wieder ein paar Hunderter zum verprassen ;-)

Tags »

Beitrag kommentieren