feuchter Estrich

Am Freitag gab es die nächste Zahl, die uns nicht glücklich machte: 2,25

Laut Gussek wurde bei uns ein schnelltrocknender Estrich (Athe VUNO) verwendet. Das hierzu gelieferte Dateanblatt versprach „Belegreife für alle Bodenbeläge“ nach 5 Tagen. Nach 5 Tagen sollte im Estrich noch eine Restfeuchte von weniger als 1,8 % vorhanden sein. Somit sahen wir zuversichtlich dem Termin mit dem Parkettleger entgegen, der die Restfeuchte feststellen sollte, bevor mit der Parkettverlegung begonnen wird. Dazu wurde ein etwa 5cm großes Loch in den Estrich geschlagen und eine Probe entnommen. Leider war das Ergebnis nicht zufriedenstellend, da die Restfeuchte im Estrich noch 2,25 % betrug und somit das Parkett nicht verlegt werden kann.

Wir müssen nun mit Gussek klären, wie es zu diesem Wert kommen kann, da der Estrich ja schon fast 5 Wochen liegt und die Restfeuchte bereits nach 5 Tagen hätte niedriger sein sollen. Außerdem wurden ja auch schon die Fliesen durch Gussek auf dem feuchten Estrich verlegt. Hier hatte man uns erklärt, dass man diesen schnelltrocknenden Estrich verwendet, damit man nicht den teuren Fliesenkleber verwenden müsse, der speziell bei noch nicht ausreichend trockenem Estrich Verwendung findet.

Nachdem wir letzte Woche das Estrichtrockenprogramm der Erdwärmepumpe wieder abgeschaltet hatten (nach Rücksprache mit Gussek und auch dem Parkettleger), haben wir es am Samstag dann wieder eingeschaltet. Jetzt sind wir auf die Klärung mit Gussek gespannt.

Das Estrichtrockenprogramm läuft 29 Tage und lässt den geplanten Umzugstermin Ende Juli doch etwas knapp werden. Außerdem müssen jetzt z.B. Tapezierarbeiten bei entsprechender Hitze im Haus durchgeführt werden.

Bezüglich der Inbetriebnahme der Lüftungsanlage sind wir leider auch noch nicht weiter gekommen. Die Krankheitsvertretung des zuständigen Technikers war wohl auf einer Weiterbildung und hat sich bisher noch nicht gemeldet. Hier müssen wir wohl etwas mehr Druck bei Gussek machen, zumal wir die Lüftungsanlage nun gut gebrauchen könnten, um die durch das Estrichtrockenprogramm anfallende Feuchtigkeit aus dem Haus zu bekommen. Manuelles Stoßlüften ist uns nicht regelmäßig möglich, da wir zu weit weg von der Baustelle wohnen, um mal eben zu lüften, und nebenbei auch noch arbeiten müssen 🙂

Mit den Tapezierarbeiten haben wir auch begonnen nachdem Gussek schriftlich von allen Forderungen bezüglich Beschädigung unserer Eigenleistung freigestellt wurde.

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Eine Antwort auf feuchter Estrich

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