Bemusterung Tag 1

Heute um 9 Uhr ging es pünktlich los. zusammen mit uns kam auch unser Bemusterer Herr B. an. Wir sind heute die einzigen zum Bemustern, morgen kommen dann noch 2 weitere Bauherren.

Nach der obligatorisch Mittagessenswahl ging es dann auch schon gleich los.

Zuerst haben wir Änderungen besprochen, die sich seit der letzten Planung ergeben haben:

  • Wir wollen eine Kaminvorbereitung für einen Edelstahl Aussenkamin. Dazu wird die Wand so aufgebaut, dass keine Balken im Weg stehen und die Dämmung wird feuerfest ausgeführt.
  • In der Küche haben wir die Küchentür blind anlegen lassen (von der Küche in den Flur).
  • Der Heizkreisverteiler wurde im DG vom Flur in das Badezimmer verlegt.
  • Eine Verstärkung der Wand um eventuell später einen Duschsitz anzubringen ist nicht notwendig.
  • Die Bodeneinschubtreppe wurde vergrößert auf 70×140 (statt 60×120 im Standard). Dies gibt uns die Möglichkeit, später mal recht einfach eine Spartreppe zum Spitzboden einzubauen.

Anschließend wurde die Aussengestaltung des Hauses besprochen:

  • Klinker und Fugenfarbe standen ja bereits fest, so wurde dann als nächstes die Farbe der Holzverkleidung festgelegt. Wir haben uns für basaltgrau (RAL 7012) entschieden. Da wir keine / minimale Dachüberstände haben, gibt es auch ganz wenig Holzverkleidung. Wir haben auch den Endanstrich (gegen Aufpreis) an Gussek vergeben, normalerweise ist das Holz 2 mal vorgestrichen und der Endanstrich hat durch den Bauherren zu erfolgen.

    Ziegel Klinker Holzverschalung

    Ziegel Klinker Holzverschalung

  • Als nächstes stand der Dachziegel auf der Agenda. Hier hatten wir schon den Tegalit von Braas (Flachziegel) bei uns im Angebot aufgenommen. Da wir aber mit der Photovoltaikanlage liebäugeln, haben wir hier auf einen Standardziegel abgemustert. Nun wir es eine Frankfurter Pfanne in dunkelgrau seidenmatt.
  • Für die Befestigung einer Markise ist eine Verstärkung notwendig. Eigentlich wollen wir keine Markise, haben aber zur Sicherheit 3 Meter Verstärkung aufgemustert um für alle Fälle gewappnet zu sein. Leider ist sowas ja nachträglich nicht mehr machbar.
  • Dann wurden die Fensterbänke aufgemustert. Bei den bodentiefen Fenstern ist eine schieferartige Fensterbank im Standard. Bei den anderen Fenstern haben wir diese auch gewählt. Etwas weniger Aufpreis hätte eine Fensterbank in Fensterfarbe gekostet. Allerdings ist diese sehr kratzempfindlich.
  • Gegen Aufpreis gibt es dann auch einen Antennendurchgangsstein auf dem Dach inklusive Verkabelung und Stromanschluß.
  • Die Dachflächenfenster sind innen standardmäßig in Holz natur. Hier haben wir auf Kunststoff weiß aufgemustert. Die Dachfenster sind nur in 2-fach Verglasung. Aufmusterung auf 3-fach Verglasung war uns zu teuer (etwa 500,- EUR pro Fenster). Auch bei der Verschattung haben wir gespart: Eine Aussenmarkise hätte uns mehr als 700,- EUR pro Fenster gekostet. So haben wir die einfache Variante gewählt (Screenrollo) und bei der Elektroplanung die Leitungen für eine spätere elektrische Steuerung vorbereitet.
    Dachflächenfenster weiss

    Dachflächenfenster weiss

    Dachflächenfenster Standard

    Dachflächenfenster Standard

  • Die Gutschrift für die Dachziegel entsprach nicht unseren Erwartungen. Hier hatten wir mit mehr gerechnet. Nach kurzer Diskussion fiel auf, dass die Dachziegel mit der Kastenrinne angeboten worden waren. Als wir den Aufpreis für die Kastenrinne erfahren haben (mehr als 1.000,- EUR) haben wir diese auch auf den Standard abgemustert. Nachdem wir uns schrittweise von unserem Wunschdach (Flachdachziegel mit Kastenrinne auf der Wand) entfernt hatten, fiel uns dieser Schritt nicht mehr schwer. Ist die Optik erst ruiniert … 😉
  • Der Spitzboden ist im Standard nicht gedämmt. Da man später ja alles über die Bodentreppe dort hoch bringen muß, haben wir uns entschlossen, die Dämmung direkt von Gussek erstellen zu lassen. Hier gibt es bei Gussek mehrere Ausbaustufen: 1.) Vollsparrendämmung, Folie, Holzwerkstoffplatte; 2.) zusätzlich Gipskartonplatte und Werksspachtelung; 3.) zusätzlich Spachtelung in Q2. Hier haben wir uns für die günstigste Variante 1 entschieden. Wir wollen lediglich die extremen Temperaturschwankungen unter dem Spitzboden vermeiden, da wir diesen als Lagerraum benötigen.
  • Die Haustüre, Drücker, Klingel, Innentüren hatten wir uns schon bei der Vorbemusterung ausgesucht. Hier haben wir von Basis auf Primus aufgemustert (Innen und Aussentüre) und eine Kera HouseLine in basaltgrau mit durchgehender Scheibe und Seitenteil gewählt.
  • Dann haben wir relativ lange über die Fenster diskutiert. Die Farbe stand hier schnell fest: basaltgrau. Allerdings wollen wir nicht so gerne die Holzfenster wegen des Pflegeaufwandes und auch die Regenschiene gefällt uns nicht. Da wir ohne Dachüberstände bauen, gibt es auch nicht die ‚longlife home‘ Garantie von Gussek. Und so müssten wir vermutlich alle 4-5 Jahre die Fenster streichen. Wir haben jetzt die Aufpreise für Kunststoff und Holz-Alu Fenster. Da diese eine längere Lieferzeit haben, müssen wir uns bis Anfang nächste Woche entscheiden, welche Variante wir gerne hätten. Dann wurde für jedes Fenster festgelegt, welche Seite sich zuerst öffnen lässt, die Glasart, die Innen- und Aussenfensterbämke und die Rolladen.
  • Die Fenster in den beiden Kinderzimmern enthalten zum Teil Verbundsicherheitsglas (VSG). Dies ist etwas dunkler als die normale 3-fach Verglasung. Wir haben dort deshalb alle Scheiben in VSG gewählt.
  • Treppenfarbe und Handlauf (hinten)

    Treppenfarbe und Handlauf (hinten)

    Auch die Treppe war schnell geklärt. In unserem Angebot war bereits eine Podesttreppe enthalten. Diese wird nun aufpreispflichtig gebeizt, der Handlauf hat eine aufpreispflichtige abgerundete Kante, der Pfosten ist Standard ohne ‚Dach‘ und die Geländerstäbe sind ebenfalls Standard (ganz gerade). Das Bild zeigt dies schon ganz gut.

Zum Abschluß wurde dann das Bad noch grob geplant, d.h. die Objekte festgelet, der Grundriss geklärt und eine erste Fliesenauswahl getroffen. Hierzu hatten wir Gussek bereits eine angepasste Badplanung zugeschickt mit den von uns gewünschten Objekten. Dies wurde kurz durchgesprochen und anschließend sind wir zur Fliesenauswahl geschritten. da wir hier nicht so recht fündig wurden, werden wir morgen um 8 Uhr beim örtlichen Fliesenhändler sein, der 3 Etagen Fliesen zur Auswahl hat. Dort treffen wir uns dann gegen 9 Uhr mit unserem Bemusterer, der dann die Farbpalette der BetteFloor Duschtassen mitbringt, damit wir gleich prüfen können, ob die Fliese zum Bette Farbspektrum passt. Das Ganze dient zur Vorbereitung der 3D Badplanung am morgigen Tag.

Insgesamt war der Tag gar nicht so anstrengend, wie wir erwartet hätten. Gegen 17:30 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zum Hotel gemacht (Der Fliesenhändler hat nur bis 18 Uhr offen, sonst wären wir da gleich noch vorbei).

Das Ergebnis des ersten Bemusterungstages: + 1929,- EUR (Abmusterung: 2.889,- / Aufmusterung: 4.818,-)

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