22
Dez
2009
Geschrieben von michael
Heute sind wir endlich dazu gekommen, die angefallene Post zu erledigen:
- Dem Notar wurden alle notwendigen Unterlagen zur Grundschuldbestellung zugeschickt.
- Der unterschriebene Kreditantrag für das KfW Darlehen ist unterwegs zur Alten Leipziger Bauspar AG.
- Die Anträge zur Grundstückserschließung wurden an die Telekom geschickt. Schon erstaunlich, wieviele Unterschriften hier nötig waren.
- Die Anfrage an Unitymedia bezüglich der Kosten für einen Kabelanschluß wurde ebenfalls auf den Weg gebracht.
Wichtigstes Bauutensil ist mittlerweile unser Multifunktionsdrucker geworden, um all die Anträge und Korrespondenz zu kopieren/scannen. Nur so kann man noch den Überblick behalten, wann man was wohin geschickt hat. Speziell für die Kreditanträge sind ja sooo viele Sachen zu kopieren.
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22
Dez
2009
Geschrieben von michael
Im Zuge der Bauantragsbearbeitung hatte uns die Stadt Duisburg aufgefordert unser Baugrundstück auf das Vorhandensein von Kampfmitteln überprüfen zu lassen. Diese Überprüfung ist erstmal kostenlos, erst wenn Kampfmittel gefunden werden, können eventuell Kosten entstehen.
Heute haben wir dann endlich unseren ‘Bescheid’ bekommen. Er sieht so aus, wie erwartet: Eigentlich haben wir nichts gefunden, aber …
Hier der Originalwortlaut:
“Die Auswertung des o.g Bereichs war teilweise nicht möglich. Daher kann die Existenz von Kampfmitteln nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Im ausgewerteten Bereich liegen mir keine Hinweise auf das Vorhandensein von Kampfmitteln vor. Eine Garantie auf Kampfmittelfreiheit kann gleichwohl nicht gewährt werden.
Im nicht ausgewerteten Bereich sind Erdarbeiten mit entsprechender Vorsicht auszuführen. Bei Aushubarbeiten mittels Erdbaumaschinen wird eine schichtweise Abtragung um ca. 0,50m sowie eine Beobachtung des Erdreichs hinsichtlich Veränderungen wie z.B. Verfärbungen, Inhomogenitäten empfohlen. Generell sind Bauarbeiten sofort einzustellen sofern Kampfmittel gefunden werden. In diesem Fall ist die zuständige Ordnungsbehörde, mein KBD oder die nächstgelegene Polizeidienststelle unverzüglich zu verständigen.
Erfolgen zusätzliche Erdarbeiten mit erheblichen mechanischen Belastungen wie Rammarbeiten, Pfahlgründungen etc. empfehle ich eine Sicherheitsdetektion. Die weitere Vorgehensweise ist dem beiliegenden Merkblatt zu entnehmen. Vorab werden dann zwingend Betretungserlaubnis der betroffenen Grundstücke und eine Erklärung inkl. Pläne über vorhandene Versorgungsleitungen benötigt. Sofern keine Leitungen vorhanden sind, ist dieses schriftlich zu bestätigen.
Im Auftrag
XXX”
Ein Beispiel inklusive des angesprochenen Merkblattes findet man z.B. hier. Immerhin wissen wir nun, dass unser zukünftiger Garten (wahrscheinlich) Kampfmittelfrei ist. Leider umfasst der nichtauswertbare Bereich genau unsere Zufahrt und den späteren Hausstandort. Somit werden wir diese Informationen an Gussek und Gussek&Wolts weiterleiten. Die werden schon wissen, was hier zu tun ist
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